Mittwoch, 16. November 2016

rapporte I

adventsmailart. schockschwerenot und am 2. bin ich schon dran. 
spute dich feins mägdelein. oder so....
mir ist so garnicht nach winter
will auch nicht in meine finger
geschweige denn stempel
pffft





nuja. stinkeginko hamwer bis januar. 

mal sehn, wann ich auf sterne komm......

Montag, 14. November 2016

ornamente 1


Frau Nahtlust fragt nach Ornamenten. 
Eh, ja gut.
Moosgummi. Acrylfarbe. Ich hab doch da neulich kruscht kruscht kruscht diese schräge Türkis gekauft. Kruscht kruscht. Ja. Da. Hmpf. Lila knallt mehr.



Die Türkis taugt nix. Fehlkauf....  Lieber Goldgelb.


Susanne, nimmste auch Tapetenmuster? 



Sonntag, 13. November 2016

Umzug ins Warme


Diese Nacht ist Frost angesagt. Also müssen meine Pflanzen rein. Bis die Rasselbande in der Wohnung verteilt ist, dauert immer... 



Den großen wolligen Kaktus hat mein Sohn vor Jahren vom Sperrmüll gerettet. Sommers über stehen die Kakteen draussen auf der Fensterbank. Der lange wollige Lulatsch wird von Jahr zu Jahr schiefer.  Als ich ihn dieses Frühjahr ausquartierte, war er so schief, dass er kurz vorm umkippen stand. Diesem Sommer habe ich ihn mit rotem Geschenkband angebunden und über die Monate langsam in die Gerade gezogen. Das mache ich jetzt im Winter weiter, womit das rote Band um seinen Hals erklärt ist.... Kaktusstreckbank...


Den Weihnachtkakteen tut das Sommerlager mit Regen und Sonne im Hof immer besonders gut - sie platzen vor Knospen!

Neckisch: Erde mit Teelöffeln in kleine Töpfe und enge Ränder verteilen. 


Wer draussen bleibt: 


Ein etwas fisseliger Ableger meiner Gartenminze. Ich hatte sie schlicht vergessen, der Topf hatte kaum Erde, wurde bloß immer brav gegossen...
Im Garten steht sie auch in der Wiese, was beim Sensen herrlich ist, man schwebt im Minzduft! 

Vielgeliebt und seit Jahren blühend und samentragend: Alpenveilchen. 



Die streichholzkleinen Stengelchen sind Sämlinge, die jetzt austreiben. Die Cyclamen sind mehrere Jahre alt, frosthart und machen jedes Jahr Junge. 


Meine Stapelie blüht noch. 

Sie kommt nachher mit der Aloe auf den Kleiderschrank. Bis dahin sind sie abgestellt im Küchenchaos.  


Pälmchen und Pfennigbäume stehen auf dem Treppenabsatz. Bis nächstes Frühjahr. 


unscharf weil zu dunkel..... 






 

Blogger-Collagentreffen Köln. 12.11.16

Samstag morgen. 7.17 IC ab Mainz. (Gleich mal mit 10 Minuten Verspätung...) Ich reise nach Köln, um 23 andere Bloggerinnen und Nichtbloggerinnen kennenzulernen und einen Tag lang Collagen zu machen. 
Aufregend! Ich kenne  noch niemanden persönlich.
Wir treffen uns in der Kleinen Fabrik in Köln-Nippes. Katrin hat alles organisiert, der lange Tisch ist vorbereitet - für Jede von uns eine Collage zum Weiterführen und ein Tütchen bunte Punkte. Zauberhaft. 
Der Raum füllt sich schnell. Wer sich eh schon kennt, begrüßt sich fröhlich. Wer sich noch nicht kennt, wird gleich nach dem Blog Namen gefragt. Wir kleben uns Bepper mit Namen an, das Bekanntmachen ist sehr umkompliziert, Blogs wiedererkennend (ah, DU bist das!) und sehr lebhaft. Es ist so schön, zu den Blogs, die frau liest, endlich die Menschen vor sich zu haben! 
Wir bestücken das Buffet (ich habe es leider nicht fotografiert, es war oberlecker und wir haben es beileibe nicht geschafft, alles aufzuessen) suchen Plätze, breiten uns aus, fangen an zu schnippeln. In der Küche ein "Wühltisch" mit Collagenmaterial, zudem mehrere Koffer und Mappen. Jede hat anderes Material mitgebracht, Ausdrucke zum Bedienen werden rundgegeben, rechts und links und quer übern Tisch getauscht. Die Bücher, Bögen, Pappen, Platten, Skizzenhefte, Streichholzschachteln, what ever, füllen sich. 

Der Tag ist rund. Voller Gespräche, neuer Gesichter, Gelächter, Collagen, Ideen, Paradiesbücher, art journals und gesungen wird auch! Wir schaffen es aus dem Stand dreistimmig und sind verblüfft über uns selbst. 

Ein rundherum gelungener Tag! Vielen Dank an Alle, vielen Dank an Katrin für die Organisation - und die Kleine Fabrik als Austragungsort für ein Collagenmarathon ist absolut zu emfehlen! 


















Abschluss mit einer kleinen Runde um die Ecke bei Mario. Die Gespräche wandern von Kunst zu Politik und wieder zurück durch verschiedenste Lebensgeschichten; es ist faszinierend, was Jede von uns als Biographie mitbringt, wie verschieden die Wege und Leben sind und nun gerade jetzt sitzen wir an einem Tisch - danke. Dieser lange volle bunte Tag hat mich reich beschenkt! 
Abfahrt 21.53 IC ab Köln. Ich schlafe schon, da sind wir noch nicht aus dem Bahnhof raus....
Wann ist das nächste Treffen?

Dienstag, 8. November 2016

mark making III

Ja ich weiss, das Mustermittwochthema bei Michaela für Oktober ist rum, aber der Leporello war nicht schneller fertig. 

Nun aber!  Als letztes wurde der Titel geschrieben.
Bis dahin hatte ich mich auch mit meiner eigenen Typographie angefreundet...






 jetzt die neuen Seiten:





fünf Minuten Collage im Oktober

GRAU für Rösi!

uhh, das war ein bisschen komplizürt.... aber dann:


Herr Maus gelehnt an seine Sonnenblumenkernekalebasse, Feuersteinscherben für den Notstromausfall und falls das Nadelbüchschen mit Unsicherheitszündhölzern doch nass wurde; Elefant mit ebensolchem versteinertem Knochen, Scherbchen grundsätzlicher Kaputtbarkeit und ein Seestern im Halloweengewand (hinten orange).


Sonntag, 6. November 2016

heim fahren

ubahnstation konstablerwache schlürft mich ein
mit ihrem faulen atem
aus tunnelmief, urin und eisenspänen.
sie spuckt mich in die sbahn
und die mich wieder aus, dreiviertel stunde später.
luft. ich atme auf.
nachtgang zu fuß über die brücke
quere meinen rhein. flussheimat heimatfluß,
beleuchtet und gestreift von uferlicht.
kastel mit gelben promenadenlampen
die mainzer silhouette malt rot weisse gelbe streifen in das wasser,
das schwarz dahinfließt,
lichterbänder kräuselt.
die petersau ein schwarzes inselschiff.

novemberschief baumelt ein beinah halber mond am himmel
zwischen brückenlaternen aufgehängt.
kein möwenruf heut nacht.