Mittwoch, 9. Januar 2019

Gegenwind

Die ganze Nacht schon stürmt es
wirft sich der Regen waagrecht gegen Fensterscheiben
zerrt's an Fahnenstangen, Ampelmasten und Laternen
als wolle sie der Wüterich ausreissen und im Dunkeln Speerwurf üben. 

Die Wellendächer über Rädern, Tonnen, Blumenkübeln
scheppern ohne Rhythmus. 

Am Morgen ist der Wind ein wildes Tier
das sich zum Angriff auf mich wirft von allen Seiten
zerrt und schiebt und schüttelt.

Am Fluss kommt er von vorne
hält mich auf der Stelle
treibt mir die Tränen in den Blick zurück. 
Ich schalte runter, strample, stemme mich.

Zwischen den Häusern ist es windstill
und erspriesliche 6 Grad.
Die Amseln pfeifen. 

Über mir Tintigblau
in das der Osten stetig Wasser tropft.
Es wird nur zögernd heller. 
 



9.1.19

Dienstag, 8. Januar 2019

Licht

Morgens Molenweg


Heute morgen ein spektakulärer Osthimmel, Regenwolkenfahnen über Gustavsburg, zwei Bahnen
Wolkenbänder und das Versprechen von Helligkeit (leider ist die händikamera alles andere als spektakulär), feuchte fast milde Luft. 

Wie immer in den Anfängen eines neuen Jahres,  ein paar Wochen nach Wintersonnwend, begrüße ich die Erinnerung an meine Oma, die an ihrem Platz am Küchenfenster jeden Morgen das frühere Steigen des Lichts erwartete, "wir sind aus dem Tal raus" seufzte sie, war es morgens endlich hell. 

Ich erinnere mich an Morgende als Kind in meinem Dachfensterzimmer, wenn ich in den Bademantel gewickelt das Fenster senkrecht stellte, mich auf die Kommode darunter kniete, und, die Arme in die Fensterrahmen gewinkelt, so lange nach Osten sah, bis es hell genug war, wieder schlafen zu gehen. Es ging nicht um den Sonnenaufgang, sondern um das Erhaschen dieses gläsernen türkis-zartgelb-fast-weissen Horizonts, der noch nichts vom orangenen Sonnenfeuer hat, sondern früher dran ist, wenn das Licht sich durch fransige Wolken tropft. 

Bis heute schlafe ich am besten ohne Rouleaus.  


Sonntag, 30. Dezember 2018

Licht fangen

Bei dem drisselig trüben Wetter hab ich entweder 
ein Abo auf Bett + Buch + Essen
oder brauche Licht. 
Vorgestern musste Licht sein. Drei Bücher waren ausgelesen, also Pause.

Es wurde einfach nicht hell. 

 Blick von der Rheinbrücke - die Petersaue treibt im Dunst...


Immerhin hier Farbe!



Am Main. Endlich wieder Wasser. Die Flüsse sind schön angestiegen. 

 Flussauge


 Es gibt noch Farbe! 
 

 Übriggeblieben: Ein Hauch von Frost. 
Es waren 1 oder 2° über Null, windstill, matschig, seltsamerweise hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, ich rieche nichts, nicht die nasse Erde, nicht die vergehenden Blätter. Ein bisschen bizarr.
 
 Kurz vor der Mainmündung in den Rhein. 


 Kormorane

Ich liebe die Spitzenmuster der Zweige vor'm Himmel! 


Auf dem Heimweg: Noch ein Kormoran für's Portrait aufgestellt.

 

Treibt's bunt oder schwarzweiss, laut oder leis, 
kommt gut ins Neue Jahr und bleibt gesund. 

AdventsPostKunst Teil 3

Die Adventspöschte sind alle da, nein, die 25 fehlt noch. 
Die meinigen sind jedenfalls (glaube ich) alle angekommen, also hier ein Schnelldurchlauf über die Entstehung.
Jede Menge MarkMaking Blätter gedruckt hatte ich.
Dann zerschnibbelt.
Zu Collagen gelegt. 
Überdruckt mit neuen Marks. 

Voila: 




Material für die Spuren:

 
Tusche, Schilfgras, Negativdruck Johanniskraut

 Feder, Senfstengel, Pappe, Radiergummi

Fadentechnik,  Negativdruck Gras, Positivdruck Senf, Pappestücke, 
Schafgarbe - mal für wilde Kringel, mal für kleine Tüpfchen

die Flügelchen sind Ahornnasen


Radiergummitupfen über Collagen..... 
Pflanzenstengel und -stücke gaben Muster, Blätter, ganze Samenstände wurden gedruckt oder sonstwie damit übers Papier gekleckert. Ich hab gewutzt und gespielt und schlussendlich eingesehen, dass ich es nie im Leben schaffe, 30 annähernd ähnliche Karten hinzukriegen, also hab ich den Plan komplett über Bord gekippt und was rauskam, habt Ihr ja erhalten. 

Liebe Tabea und Michaela, vielen Dank für die Idee und Organisation, es war wieder eine große große Freude!

Samstag, 22. Dezember 2018

AdventsPostKunst 2018 Teil 2

Die Adventspöste trudeln weiter ein und machen weiter Froide und Herzhüpfen. 
Hachz, die Aktion versöhnt mich jedes Jahr mit dem Jahresendwahnsinn im Büro. 

Wobei, manchmal sind auch unsre Kunden einfach wundervoll. 
Einer meiner Lieblingskunden, ein junger afghanischer Mann mit einem Lächeln, das selbst durchs Telefon strahlt (die Sonne geht auf) rief an meinem letzten Tag an "Frau Eva, wie geht es Ihnen?" - sagste da noch was? Nee, sagste nix. Freuste Dich. Wir machen und tun, was zu bearbeiten ist, man wünscht sich das und dies zum Jahresende, zum Fest, und was wünscht er mir: Glücklichkeit. 
Glücklichkeit, Frau Eva. 
Was will ich mehr. 

Wie sagt meine liebste Kollegin: Wir haben die besten Kunden der Welt.   
Danke.

So, nun aber zu den Adventspöschden. 
Sie sind jede für sich Ausdruck der sprudelnden kreativen Individualität all der teilnehmenden Frauen, wofür ich Euch Allen danke und worüber ich mich jetzt mehrere Wochen jeden Tag am Briefkasten kullerig gefreut habe! 



von links nach rechts und von oben nach unten

Gudrun (ohne insta/ ohne blog) hat eine tolle Karte mit "Leipziger Schwarz von Rohrer und Klingner", wie sie selbst schreibt, "ein Schwarz mit Grünstich", gemarkt, bei der die Tuschetropfen, bei denen das grünstichige Schwarz sogar rot glimmt, mich am meisten faszinierten. Man muss die Karte im Licht bewegen, die Farben sind toll. Die Streifenzacken am oberen Bildrand sind aus Birkenrinde! 

Die labyrithische Karte daneben ist von Katharina, die die Bilder unserer Gruppe in ihrem Schaufenster ausstellt - guckt mal bei insta bei ihr vorbei! Sie hat geprägte Sterne bei, so schön!

In der nächsten Reihe ist links eine meiner Karten, ich hab aus all den gedruckten Mark-Bögen Collagen geschnitten, wiederum marks gesetzt und 30  tatsächlich vollkommen verschieden Karten gebaut. 

Rechts ist eine liebevolle ausser-Konkurrenz-Karte (wie sie selber schreibt) von Eli gekommen, Planeten, Wolkenschaum und Sterne (Pferdekopfnebel), ein himmlisches Markmaking, was mich sehr bezaubert! 

Untere Reihe links ist ein Linoldruck von Petra (ohne Blog/Insta) - nein nein nein, ich zeige hier keine 24, sie hatte die 21 und ein fröhliches "nur noch drei türchen" hinten drauf geschrieben. 

Die letzte Karte, die Ihr seht, ist auch "ausser Konkurrenz" von Mano, mit aufmunternden roten Punkten wie Ausrufezeichen, wie der Frühling, der mit 12°, Sturm und lärmenden Vögeln und Iris im Blumenkasten schon 10 cm hoch, hier grade schon losgeht. Wie fröhlich die roten Punkte mich machen! Danke. 





Gestern abend hab ich im Galopp (zum Glück liegt hier oft schon zugeschnittenes und gestecktes Papier in fertigen Lagen rum)  noch ein Buttonhole gebunden, das ich um 17 Uhr 10 in den sehr vollen Briefkasten fallen liess - um 17.15 wird er geleert! Uff. 


Das Bezugspapier sind handgeschöpfte Origamibögen aus Lokhtapapier - zu klein, den ganzen Umschlag damit zu beziehen, aber bei Buttonholes darf man Gegensätze zusammensetzen. Grins. 

Darf ich Euch noch wen vorstellen? 

 Das ist Evas wunderbarer Gessoman, den sie mir nach meinem Kommentar "He is the Retter of the Schiefgegangenes" geschenkt hat! Liebe Eva! Danke! 

Und weil es draussen sooo frühlingshaft ist (nein, weil der Tiefkühler aus allen Nähten platzt) hab ich heute den Sommer aufgetaut und eingekocht: 


Johannisbeermus! Viiiel schwarze (weswegen ihr hier nur ein sehr dunkles Bild seht) rote und weisse und Himmelbeeren auch. Zum Noisetze. Nom nom nom. Weil der Trester aus der flotten Lotte immer noch so umwerfend nach schwarzen Jojobeeren duftete, hab ich ein paar Esslöffel voll mit Esig aufgegossen, lasse das Ganze ne Weile ziehen und filtre dann ab. Mal schaun, wie's mundet.

Treibt's bunt! (Das s-w markmaking ist auch fast vorbei....)

Dienstag, 18. Dezember 2018

AdventsPostKunst 2018 Teil 1

Mark Making im Dezember ist die diesjährige Postkunstwerkaktion, die uns vom 1.-25.12. Briefkästen voller Karten beschert. 

Nun ist schon der 18., ich bin am 20ten dran, was heisst, meine Karten fahren grade im Land spazieren und ich hab endlich bisschen Luft und kann Euch zeigen, was von den anderen Postkünstlerinnen hier schon eingetrudelt ist.

Schätze, ich sag's Euch, Schätze! 

 Die oberen Vier sind Geschenke die ich ausser der Reihe bekam:


Von links nach rechts und von oben nach unten:
Den Anfang machte Eva's Tupfenkarte, die allererste mark making Karte, die ich in der Hand hielt, bevor ich selber anfing und ich dachte nur, wow, das sieht ja klasse aus. 

Dann schickte mir Andrea eine herrliche Collage, der ein roter Faden übernäht war, damit ich selbigen nicht verliere. Hurra und kicher. Besonders fein: Die Fadentechnik, die hier schlaufige Pilzgebilde malt. 

Von Ulrike kamen starke schwungvolle strukturierte Bögen, super dynamisch und sehr reizvoll in ihrer Reduktion. Die Kringelchen wie kleiner Wald unter Nordlicht....

Ghislana beschenkte mich mit einem Bogen ihres tollen gebatikten römischen Marmors, den ich als verheissungsvolles Schneegestöber sehe. 

Ach Mädels, was freu ich mich und ich danke Euch!! 

In der Reihe darunter gehen nun die Gruppenmarks los:

Susanne (ohne blog/insta) gestaltete einen dunklen Winterhimmel, an dem die Sterne aufgeknüpft wie an Wäschefäden zum Trocknen hängen, das ganze mit einem witzigen Gedicht. Große Freude! 

Iris hat mich kurz nachdenken lassen, was denn die Postkunstphilosophie war, mich verwirrte das grüne Papier und zudem war es zu dünn und die Aufkleber mit Text und Adresse lieb gestaltet aber schlecht verklebt, so dass leider etwas eher zerrupftes ankam. 

Der große Friedensvogel ist von Eva Maria (ohne blog / insta) und man hört fast seine Flügel rauschen, während sich Kerzenlicht im Peacezeichen spiegelt. 

Rechts tummeln sich Sterne und Kirschblüten von Margit zum Barbaratag mit herrlich verschiedenen marks, ziemlich cool!


 

 wieder von links nach rechts, von oben nach unten.

Weiter gehts mit einem eleganten Dreiklang von  Silke (ohne blog/insta), chic aufgefädelt.

Daneben  ein witziger Winterwald von Kathrin, in dem das Fensterchen der Sechs kleine gefüllte Stiefel verbarg. Süß die Idee, und sie hat den Transport überstanden! 

Alexandra (ohne blog/insta) schickte genähte Marks, unterschiedlich in Garn und Farbe, wobei die Nadelstiche im Papier schon eigene marks setzen.

Die Sterne und Kometen überm Winterwald sind von Birgitta (ohne blog/insta), die mich zudem mit feiner Kalligraphie erfreute! 

In der Reihe darunter eine wilde Collage von Petra (ohne blog/insta), die das Schwarz, das kurz am Rot vorbeilief, vortrefflich unterbrachte.  

Direkt darunter eine zarte fast zerbrechliche Winterlandschaft von Steffi (ohne blog/insta) mit kleinen Vögelchen, die den Winter versprechen....

Rechts davon hochkant die tolle Zehn von Kerstin
Diese Karte hat mich echt begeistert! 

Daneben Martinas (ohne blog/insta) Stern in Lagentechnik, haptisch eine tolle Sache, auch genäht. 



 Von links nach rechts und wieder oben beginnend:

Eine Karte von Thea, die an Holzbockspuren im Holz erinnert oder Wurzeln in schwarzer Erde, sehr geheimnisvoll. 

Rechts davon Juttas (ohne blog/insta) Schriftenmarks, spannend, wie unterschiedlich Schreiben sein kann - und in der Mitte Nebel...

In der nächsten Reihe Simones fröhliche Spirograph und Malmaschinenmarks.

Hanna liess ihr Auto im Schneetreiben stehen und die Karte verblüfft mit fetten Strukturen. 

Wibke schickte wunderbirbelnde Winterzeit mit schwarzem Schwarz, schwarz, das Blau verschluckt hat, changierendes Graublauschwarz.... fein. 

Bezaubernd schön die Marks von Katrin durch Muster, durch Kreise, durch Wellen gestrichelt, fliessend, tüpfelnd laufend. 

Ihr lieben Mitposchtküntschlerinnen alle, ich bin begeistert und entzückt
und danke und verneige mich vor der geballten Kreativität, die den Dezember durchzieht. Hachz, es ist einfach schön!

 

Montag, 3. Dezember 2018

wie der November riecht

Das liebe Fräulein Read On mit seinen Gedanken, wie ein Monat wohl gerochen hat, sei gegrüßt!

Der November riecht nach einem kühlen Theaterraum, in dem drei Puppen- und Objekttheaterperformer im Wettstreit Funken schlagen. Nach der Kür riecht es nach erhitztem Publikum, das die Fliegen von den Wänden klatscht.
Tage später riecht es in dem immer etwas zu kühlen Theater nach Spannung, nach Schmerz und Missbrauch, nach Zorn, Verschlagenheit, nach Rache, Verlorenheit, Tod.
Nach der Vorstellung trinken wir mit der Künstlerin und ihren Musikerinnen Rotwein, bewundern die Puppen, es riecht nach der Schminke, mit der die drei ihre Gesichter weiss und grau färben, nach Pappmaschee, Stoff und Papier und der funkelnden Energie der grandiosen Ilka Schönbein.

Der November duftet nach Quitten, als Mus oder Quitten köchelnd in Wein, mit Zimt, Cardamon und Vanille. Der November säuselsäuert nach letztem frisch angesetzten Essigen mit Gartenkräutern und sauren Versuchen mit Quitten. Auch ein Glas mit Quitten und Gin steht da, ich werde berichten....

Der November riecht nach verheissungsvollem Regen, der allerdings nur die Wege netzt und Tröpfchen auf die Leine hängt.
Er müffelt fauligweich nach Laub, das raschelnd bis klebrig an den Wegen knüllt.
Nach Geburtstagskuchen riecht der November und knisterndem Geschenkpapier, aus dem das Tochterkind liebevolle Dinge holt und meine Erinnerung steigt kurz treppab zum Krankenhausgeruch vor so vielen Jahren und dem kleinen Wurm, das am Fäustchen saugend zwischen uns lag.

Nach der Wärme eines großen Kirchenschiffs, gefüllt mit vielen Menschen, MusikerInnen und Zuhörenden, riecht der November und die Musiken von Bernstein, Eisler und Brahms durchbrausen Ohren und Herzen. Akkordeone, Pauken und Harfen, viel Blech und köstliche Streicher, ein großer Chor. Nach Schrecken - eine Choristin wird im letzten Satz Bernsteins ohnmächtig und fällt rumpelnd zu Boden - erstarrt das Publikum und nach einer langen harrenden bangenden Weile erst ein Wort des Dirigenten, "ihr geht es gut, sie ist bei sich, es ist nichts passiert", löst die Hände, wir klatschen Dank an die Musik und den Herrn, in dessen Haus sie klingt und der unter das singende Menschenkind einen Flügel hielt, dass es nicht schlimm stürzte  und das Aufatmen und Danken ist kollektiv.

Nach bitterem Erbrochenem stinkt der November, nach Krankheit und dem heissen Gummi der magenberuhigenden Bettflasche, die den Schüttelfrost besiegen hilft.

Nach Kleister und Papier riecht der November  wenn acht Frauen mit meinen nicht immer klaren Anleitungen (danke Euch für alle Geduld und Rückfragen, ich lerne!) ganz einzigartige Buttonholebooks binden.
Mit erhitzten Gemütern und fluchendem Gefummel, mit erfreutem Achwieschön und lachendem Jetzthabichsverstanden vergehen vier Stunden und sind wir nachher stolz wie Bolle. Die Buchhandlung riecht immer ein bisschen nach Schule ,wenn die Stunden vorüber sind....

Viel, sehr viel Arbeit schleppt der November heran, wie jedes Jahr, und die Arbeitstage riechen nach Hunger und Unmut, ziehen Müdigkeit zäh durch die Wochen und knurrende Hektik. "Alles muss bis Fristablauf 30ten raus sein", wir zerren Überstunden und der Chef macht sich rar. Wenn er auftaucht, müffelt er nach Schlaf oder Küche, er arbeitet antizyklisch zu uns, was suboptimal Reibung erzeugt.

Nach mürben Äpfeln duftet der November, Pampelmusen, deren Haut Öle verspritzt beim Schälen und die ich sorgsam filetiert geniesse, nach Mandarinenschalen auf der Heizung und nach feuchten Schaf (zwei Tage mit fisseligem Nieselregen in meiner wollenen Eisbärenjacke).

Ja, so riecht der November und nach gewiss noch viel mehr, fragt man die Hunde, die an den Ecken Zeitung lesen.

Mit letzten Rosenblüten haucht er auch und duftet bitter nach Rainfarn, dessen Sonnen mir leuchten.