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Samstag, 30. März 2019

Alles neu macht der März

Mein März war prall gefüllt mit bisher 21 Tagen eines 30 Tages online Videokurses von Wendy Brightbill, 30 days of creative practice.



Es ist ein Raus aus der Komfortzone, ein los, probier aus, ein, denk nicht nach, mach.




Sehr interessant, inspirierend, gelegentlich frustrierend, klar, aber alles in allem ziemlich beflügelnd.




Endlich andere Ideen... oder überhaupt Ideen, lach.





Auch das Schreibhirn kriegt was ab, das Stichwort Layering - kombiniere Aquarell-Acryl-Pastellstift-Gelroller-Tusche  (uaaahh, Hilfe, DAS soll gehen??!!) - überträgt sich aufs Texten, mein Bassisst johlt und freut sich über schräge Sprachcollagen, wir werden es noch "ordentlich" einspielen, dann kommts auf soundcloud und ich setze nen link. 😉

Die Kisten sind vollgesäät, ich gucke die Samen aus der Erde, aber ausser dem Salat bewegt sich noch nix. Hmpf.

Nächstes Wochenende kommt lieber Bloggerinnenbesuch, Elvira vom Atelier zum See besucht mich, wir haben einen Atelierplatz gebucht und werden drucken / binden. Ich freu mich so!!

Bloggen fühlt sich grad richtig komisch an, da ich wegen der 30daysofcreativepractice jeden Tag auf instagram bin. Es lesen eh immer weniger mit, glaube ich, kommentiert wird kaum noch. Ich überlege, ob ich weitermache. Mal sehn.

Treibt's bunt!

Dienstag, 5. September 2017

eye poetry und Gänse. Regenmädchen unterwegs und neuer Füller.

Holunders eye poetry hat so einen kecken Text von Ernst Jandl zum Thema um den ich gedanklich kreiste und alles an Ideen wieder vergaß, verwarf, verduddelte. Dann aber, vor paar Tagen, fing ich an. 

Hier erst einmal der Text:
bibliothek



die vielen buchstaben

die nicht aus ihren wörtern können



die vielen wörter

die nicht aus ihren sätzen können



die vielen sätze

die nicht aus ihren texten können



die vielen texte

die nicht aus ihren büchern können



die vielen bücher

mit dem vielen staub darauf



die gute putzfrau

mit dem staubwedel



ernst jandl

Was tun also damit?  
Staubfeudel und Wollmäuse. 
Text auf Streifen geschrieben, aufrollen wie Wollknäule für die Wollmäuse. 





und die Schachtel für die Wollmäuse - leere Streichholzschachtel, inwendig beschriften. 


die vielen gedanken
immer kreisend 
ohne ziel und ankunft
her und hin im kopf
wie billard oder flipperkugeln
                                             ohne ausweg



Dann kam ein Wochenende, eine Radtour durch die Rheinwiesen, beglückt durch Himmel und Graugänse. 




Auf dem Heimweg im Garten vorbei. Den Teich auffüllen, damit unsere armen Fröschlein nicht auf dem Trockenen sitzen, Tomaten pflücken 


und feststellen, die Sorte, die sich grün dann schwarz dann schwarz-orange färbt hat nun auch eine Formvarietät zu bieten: Stumpfnasen. Verrücktes Ding. Bin sehr gespannt, was aus dem Saatgut 2018 rauskommt. Sortenfest ist sie ja nicht. 


Eine dicke Galle an der kleinen Heckenrose finden 



und kurz vorm Heimradeln noch eine paar brennende Wolkenränder festhalten.







Heute ist die eye poetry Schachtel mit den Wortwollmäusen fertig geworden. 








Der Putzfeudel ist auch aus Zeilen gerollt und eingeschnitten. 
Buchstabenpunkte rollen aussen....

Es hat sehr viel Spaß gemacht, ein Gedicht gegenständlich umzusetzen.


Am Wochenende ergatterte ich auf dem Flohmarkt einen Parkerfüller. Mein roter Parker, mit dem ich alle Examensarbeiten schrieb, hat nach all den Jahren einen Sprung im Gewinde. Auf dem Flohmarkt verkaufte wer nen weissen, mit kaum benutzter Feder. Ich hab ihn ausgespült, neue blaue Patrone rein und geschrieben, bin Farbe kam. Meinem alten schenkte ich eine kleine Einspritzung grüner Tinte in die blaue Patrone (und nicht aufgepasst, blubsch machts und ich hab drei grünblaue Fingerkuppen. Bimstein, ich komme!)





Wie schön beim Post schreiben Arvo Pärt zu hören. The women with the alabaster box - und mein Herz schmilzt. 

Donnerstag, 31. August 2017

Ein Post über Kuchen und Unterwäsche

Na ja und noch so einiges...

Donnerstags ist Stadtteilmarkt. Wenn es klappt, sause ich in der Frühstückspause rüber und lade meinen Fahrradkorb voll. Heute mit  Mirabellen und Pflaumen. Musste Kuchen werden. 


Die ersten Boskoop gibts auch schon. Hachz. 


Ich hatte von unseren schwarzen Tomaten erzählt. Sie sind mirakulös: Jetzt werden sie orange-schwarz. In der Mitte ovale San Marzanos und eine kleine gelbe Stumpfnase (Datteltomate. Seit Jahrzehnten selbst weitervermehrt. Samen aus Spanien)


Peruanische Minitomaten - Samen aus dem botanischen Garten, links. Rechts zum nachreifen gelbe Stumpfnasen, gelbe Spitznasen und eine runde kleine Gartentomate, die sich jetzt langsam von grün in ein zartes rosenrot färbt. 




Nach der Hochzeitsfete wanderte mein rotes Leinenkleid in die Wäsche. Zusammen mit lauter dunklen Sachen. Dachte ich. Und verfärbte eine helle Jeans meiner Tochter batikmäßig mit rot. Gruselig. 
Okay, also die Jeans anderntags in einem Eimer Entfärbesalzlake versenkt. Eine Unnerbux, die auch sehr verfärbt war, wandert mit in die Brühe. Drei Stunden später auswaschen. Die Jeans sieht wieder fein aus. Ein wenig blasser. Aber die Unnerbux! Jau. Batik. Ich hab ja selten so gelacht. Passt ins Blaufärben diesen Sommers, lach. Wolkenbux.



Der Balkon wuchert. Unter der langsam herbstlich werdenden Pfefferminze strecken sich die Traubenhyazinthen. 


Über der Minze blühen schon die ersten Herbstastern. 


Winterliches Vogelfutter sääte sich aus. 


Meine Cyclamen kommen nach ihrer Hochsommerpause wieder. Blattöhrchen. 


Aloe.  Die Pflanzen schicke ich mal rüber zu Ghislanas Naturdonnerstag.


Eva hat soo herrliche Monster gezeichnet, ich liebe sie einfach. Ich kenne niemanden, der zärtlichere Monster malt. Irgendwie war das ansteckend. Huhuu, hier sind auch welche! Wink.



Ich gehe Kuchen essen. 
Schönen Abend allerseits.
Und immer erst unters Bett gucken!

Freitag, 25. August 2017

Donnerstag, 13. April 2017

alberne Hasen

betrunkene Hasen.

tanzende Hasen. 


erschöpfte Hasen.

und überhaupt.


element of crime hören und kritzeln.  


mein mann bringt wein. ein dao reserva von 2013. lekker dat. malt sich etwas blass. macht nix. schmeckt.
die haben ja alle keine PUSCHELSCHWÄNZCHEN

oh oh danz snell swänzjen malen.



die kommen nach ostern an. sind ja auch müde. ne.



Freitag, 17. März 2017

(Kritzel)geschichten


Ich hab ganz wunderschöne Post an mein LegDasKnieHoch-Lager bekommen. Hachz. Muss ich jetzt zeigen, grins, freu.  Von Eva childhood memories.








Liebe Eva, vielen Dank! 

Da rappelten in meinem Kopf ja gleich Erinnerungen los! Bei Elvira hab ich eine Art Bindung gesehen, die ich gleich mal nachfalten musste (sonst hättichse nicht kapiert...), die gefiel mir gut für ein eignes childhood memory doublebook:









Wenn man es umdreht, fängt eine zweite childhood memory story von der andern Seite an. (zeig ich jetzt nicht)

Claudia hat mir eine Sysiphoskarte geschickt und fantastisches Papier!




Das leuchtet! Schee. Danke! 

Sie tauscht grade Märchenprinzen, über die ich ja so was von lachen musste.
Da wollte das Regenmädchen auch einen! Okay, dachte ich. Kannste haben...
 






Treibt's bunt!