Samstag, 15. April 2017

erledigte Hasen

Ich wünsche Euch allen

fröhliche bunte alberne süße saure salzige familienfreundensatte leuchtende tanzende 


OSTERN





jetzt ist aber gut mit der Haserei....

 Husch zu Astrid mit lachenden Grüßen!

Donnerstag, 13. April 2017

alberne Hasen

betrunkene Hasen.

tanzende Hasen. 


erschöpfte Hasen.

und überhaupt.


element of crime hören und kritzeln.  


mein mann bringt wein. ein dao reserva von 2013. lekker dat. malt sich etwas blass. macht nix. schmeckt.
die haben ja alle keine PUSCHELSCHWÄNZCHEN

oh oh danz snell swänzjen malen.



die kommen nach ostern an. sind ja auch müde. ne.



12 von 12. ohne bilder.

mitternachtssnack. paranüsse und getrocknete aprikosen. beim gang über den flur eine welle traurigkeit. kein kleiner hüpfer mehr, der über den holzboden trappelt, vor der küchentür lauert, ob sie aufgeht und er reinwitschen kann, aufgefangen wird von händen, die ihn auf die ablage setzen, wo er alles beschnuppern und beklettern kann und sich ein paar sonnenblumenkerne holen. kein angeschnittener apfel auf dem brett. topinambur im kühlschrank. feldsalat. all die kleinen mitbringsel für ein familienmitglied mit pelz.

nachts um vier wach werden und mit dem mann an der balkontür stehen. den vollmond bestaunen. er schwimmt in lämmerwölkchen mit einem großen regenbogenhalo in gelb und rot. scheinwerfer in sauermilch.

in der früh die müdigkeit aus augen und knochen spülen. unter der dusche weiterschlafen.

büro. die diskussion von haftungsfragen und alltagsgeschäft.
unsere heiztherme läuft trocken und knallt, als säße ein terry pratchett kobold im gehäuse und würfe zum zeitvertreib kieselsteine ans blech.
der handwerker, der in der küche für funktionierende technik sorgt, verabschiedet sich mit den worten "danke für den kaffee. ich hab die milch in den kühlschrank, weil da so ein großes schild hängt."
ich muss lachen. das schild gilt unserem chef, einem chronischen sachenverschlepper, der es fertigbringt, an einem vormittag 4 milchtüten zu öffnen.  milch IMMER in den kühlschrank. 

nach der arbeit mit dem rad in den garten. unterwegs ein abstecher in die istanbul bäckerei für zwei lahmacun. sie machen die beste der stadt. 

garten. umziehen. schubkarre, hacken, messer, eimer, wo fang ich an? am besten überall gleichzeitig. okay. die vorderen beete. eine politische entscheidung. der verein hat einen neuen vorstand, der pingelig ist, also sorg ich am eingang mal für einen netten eindruck.


drei stunden später sind vier beete aufgeräumt, die lahmacun fast aufgegessen, die wasserflasche leer und noch nichts gegossen. 
der nachbar lehnt sich ans tor "wollense schwertlilie?" jaaa. also zottel ich rüber mit zu ihm, bekomme vier oder fünf fette schwertlilien geschenkt und versenke sie an diverse stellen, die aussehen, als würden sie in den nächsten jahren genug platz bieten. unterschätze schwertlilien nicht! 

gießen bis das fass leer geht, nachlaufen lassen, aufräumen, mit zuhause telefonieren: " ja ich bin noch da. nee ich gieße noch. ja ich hab mir schwertlilien andrehn lassen (augen roll). ja die möhren sind aufgelaufen. nee ich mach nicht mehr lange."

schluß. umziehen. heimradeln. au meine kniee. 

zuhause gartenrapport. sohn kocht mir ne kanne tee. tochter bekommt ein spankörbchen für die hamsterbeerdigung. 

der dreck geht nicht ab. erde und schöllkrautsaft. schnitte, splitter, kratzer. da ich nahezu immer ohne handschuhe arbeite, sind meine pfoten zwischen april und oktober immer in einem etwas fragwürdigen zustand.... also spüle ich alles, was in der spülmaschine steht, per hand, bis meine hände halbwegs sauber sind. bekloppt, aber sie sind so zerkratzt und zerstochen, dass ich keine handbürste einsetzen mag

querköpfe auf deutschlandfunk hören. splitter aus den fingern ziehen. man reiche mir ein bett.  gut nacht allerseits.

 
  


Montag, 10. April 2017

Kleiner Tod

Herr Manu ist tot. 


Ich fand ihn vorhin im Heu. Gestorben.  Hier hab ich von ihm erzählt. Er hat unser Leben begleitet fast zweidreiviertel Jahre, was schon lang ist für so ein kleines Pelzchen. Nun bin ich sehr traurig. Die Tochter, Hamstermama, wird morgen erst heimkommen und es erfahren. Ich hab ihn tiefgekühlt. So kann sie sich verabschieden und wir werden ihn bei seinem Bruder Rumo begraben, der schon viel früher starb. 
Mein Herz ist schwer. 
Wie viel doch so ein kleines Leben wiegt.

Samstag, 8. April 2017

Frühlingsbücher 1

Hier sind schon so wunderbare Frühlingsmailartbücher eingetrudelt, endlich bin ich zum Fotografieren gekommen und zeige sie Euch. 

Hier sind die Schätzchen:




Das erste kam von Ulrike. 


Es ist farbensprühend, herrlich bunt, mit Buchzeichen dazu und macht schönste Frühlingslaune! 
Vielen lieben Dank Ulrike! 

Das zweite aus Petersburg von Clara



Sie hat ganz viel petersburger Sachen reingepackt, vom Borschtschrezept bis Bilder aus der Eremitage, vom Metrofahrplan samt Ticket bis zu blau und gold. Ein richtiges Lese- und Guckbuch! Ganz lieben Dank Mond!

Als drittes trudelte ein Büchlein in feinem Stoff gehüllt von Gabi ein



 - und zu entdecken gibt es eine Pop-Up-Bildergeschichte! Witzig und eine Wahnsinnsarbeit x 10 - die Blumen!.... Vielen lieben Dank Gabi!

Meine Büchlein habe ich heute zur Post gebracht. 
update: Mehr Bücher gibts bei Michaela!!  sorry, hatte die linkliste völlig vergessen.



Donnerstag, 6. April 2017

Eierpfannkuchen

Eierpfannkuchen. Der letzte war besonders dick. Therese wendete ihn und sah zu, wie sich der Teig hockräuselte, bläselte, wellte.
Nach einer Weile stieg aus der Mitte eine Blase hoch, wuchs, wie ein Ei, wie eine Faust, wie ein Kopf aus dem Teig, stieg nach oben. Therese wunderte sich, wann die wohl platzt und dampfend die Luft rausfährt, oder am Ende platzt sie gar nicht, sondern wächst etwas heraus, aus dem Teig, dem Knubbel, der Faust. Ein Kopf vielleicht, mit fisseligen Haaren, die am Schädel ankleben vom Hochsteigen durch den Teig, ein Kopf mit Haaren also, schwarze dünne Strähnen und die Haut darunter in der Farbe von noch nicht garen Eierkuchen, mit braunen Flecken wie ein alter Mann, und dann drehte er sich zu ihr um und Therese würde auf die Augenbrauen starren, dicke und zwirbelige, wie pelzige Raupen auf seiner hohen Stirn, die fettig glänzend zum zerreissen gespannter Pfannkuchenteig wäre und schließlich kämen die Augen zum Vorschein, glasige weisse, weil es im Eisen der Pfanne zu heiss ist für Augen, sind sie wie Eier gestockt und die Nase ist plattgedrückt und wenn der Mund herauskäme, was wäre dann, ja, sag nur, was mache ich dann? Therese schüttelte sich, griff nach dem Wender und drückte den Schrei platt.

Frühling

Kastanien breiten Hände aus
und haben Kerzen aufgesteckt.
Die Nächte sind noch kalt.
Hummeln brummen
sonnentrunken mit den Motorrädern um die Wette
und die Apfelbäume blühn.
Fünf Eichelhäher toben balzend durch die Pflaumenblüte
- es schneit rosaweiss.


Ich lad den Frühling ein zu einem Eis.